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Wann beginnt der Haarausfall bei Männern?

​Haarausfall ist vor allem bei Männern ein großes Problem. Es gibt eine erbliche Komponente und auch das Hormon Testosteron spielt eine Rolle. Wird es in verstärktem Maße gebildet, kommt es zum Haarausfall, der mit der Bildung einer verstärkten Körperbehaarung einhergehen kann. Der Haarausfall kann bereits in jungen Lebensjahren beginnen. Viele Männer sind jedoch erst mit zunehmendem Lebensalter davon betroffen.

Haarausfall und seine Ursachen

Haarausfall kann sehr viele Ursachen haben. Einige Ursachen sind erblich, andere hängen mit einer Erkrankung oder einer besonderen Lebenssituation zusammen. Um den Haarausfall zu stoppen oder wenigstens zu verlangsamen, ist es wichtig, dass die Ursache gefunden wird. Je früher etwas gegen den Haarausfall getan wird, desto besser stehen die Chancen, etwas erfolgreich dagegen zu tun. Doch wann beginnt der Haarausfall bei Männern? Dies kann nicht einheitlich definiert werden.

Erblich bedingter Haarausfall

Es gibt junge Männer, die schon vor der Vollendung ihres 20. Lebensjahres die gefürchteten Geheimratsecken bemerken. Damit beginnt der Haarausfall in den allermeisten Fällen. Bei einigen Männern bleibt es über Jahre oder sogar Jahrzehnte bei den Geheimratsecken. Bei anderen bildet sich sehr schnell eine Tonsur. So wird in der Haarkranz bezeichnet, der sich um den Nacken bis hinter die Ohren zieht. Der Rest der Haare verschwindet nach und nach. Der Hausausfall beginnt am Ober- und am Hinterkopf, das Haar wird immer dünner, bis sich am Hinterkopf eine erste kleine kahle Stelle zeigt. Die meisten Männer haben irgendwann mit diesem Haarausfall zu kämpfen. Bei einigen beginnt es im mittleren Lebensalter, andere bleiben bis ins hohe Alter davon verschont.
Der genetisch bedingte Haarausfall kann häufig innerhalb einer Familie beobachtet werden. Dabei sind oftmals mehrere Generationen betroffen, wobei es vorkommen kann, dass der eine oder andere auch verschont wird. So gibt es Brüder, von denen der eine volles Haar hat und der andere schon früh eine Glatze bekommt. Der Grund liegt in einer Verkümmerung der Follikel, die jedes einzelne Haar fest unter der Kopfhaut verankert. Die Wurzel kann das Haar nicht mehr halten und es fällt aus. Da die Haarwurzel verkümmert ist, bringt sie keine neuen Haare mehr hervor. Es bildet sich eine kahle Stelle, die am hinteren Oberkopf beginnt und sich über den gesamten Schädel ausbreitet. Der Haarkranz bleibt oftmals bis ins hohe Alter stehen, da er von dem Schwund der Follikel nicht betroffen ist.

Weitere häufige Ursachen für den Haarausfall

Nicht immer ist der Haarausfall erblich bedingt. Andere Ursachen sollten ausgeschlossen werden, denn diese sind einfacher zu behandeln als der erblich bedingt Haarausfall. Wann beginnt der Haarausfall bei Männern, wenn keine erbliche Komponente festgestellt werden kann? Oftmals sind besondere Lebensumstände dafür verantwortlich, dass Haare ausfallen. Wenn Sie sehr viel Stress oder ein besonders schweres Lebensereignis zu bewältigen haben, kann dies zu einem Haarausfall führen, ohne dass es Probleme mit den Haarwurzeln gibt. Da die Haarwurzeln in diesen Fällen ganz gesund sind, können die Haare wieder wachsen. Es gilt also, die Krise zu überwinden und die mentale Ausgeglichenheit wiederherzustellen. Die Haare können dann vollständig wieder nachwachsen.
Auch eine falsche Ernährung kann für einen Haarausfall verantwortlich sein. Die Haarfollikel benötigen für ein gesundes Wachstum viele Nährstoffe. Wenn sicher ist, dass Ihr Haarausfall keine organischen Ursachen hat, sollten Sie eine Umstellung Ihrer Ernährung vornehmen. Dabei können Sie sich von einem Arzt oder von einem Ernährungsberater begleiten lassen. Achten Sie auf viel frisches Obst und Gemüse, auf helles Fleisch oder Fisch und vermeiden Sie Nahrungsmittel, die industriell verarbeitet sind. Mit diesen Maßnahmen können Sie dem Haarausfall vorbeugen, Sie können ihn aber auch stoppen. Beachten Sie immer, dass Haarfollikel, die bereits verkümmert sind, nicht wieder ausgebildet werden können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig beginnen, etwas gegen den Haarausfall zu unternehmen.

Wann beginnt der Haarausfall bei Männern - es gibt keine Altersgrenze

Die Frage "wann beginnt der Haarausfall bei Männern" ist von der Ursache abhängig. Die meisten Männer leiden unter altersbedingtem Haarausfall. Dieser ist genetisch bedingt und kann zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr beginnen. Zunächst wird das Haar dünner. Es wächst nicht mehr. Männer, die lockiges Haar hatten, bemerken oftmals eine Glättung des Haares. Die Locken bilden sich nur noch am unteren Haarkranz aus.
Mit der Zeit gehen die Haare aus. Doch wann beginnt der Haarausfall bei Männern und vor allem wo beginnt er? Zuerst wird eine kahle Stelle am Hinterkopf bemerkt. Der Mann stellt es nicht selbst fest, sondern die Familie oder Freunde machen darauf aufmerksam. Die Stelle ist kreisrund und wird immer größer. Alternativ kann der Haarausfall auch an der Stirn in Form von Geheimratsecken beginnen. Langsam bildet sich eine Stirnglatze. Die Frage, wann beginnt der Haarausfall bei Männern, stellt sich jedoch oftmals schon vor dem 40. Lebensjahr. Es gibt Männer, die bereits mit dreißig Jahren Geheimratsecken entdecken. Andere haben im hohen Alter von 70 oder 80 Jahren noch recht volles Haar.
Somit kann niemand die Frage "wann beginnt der Haarausfall bei Männern" exakt beantworten. Sie sollten deshalb vorbeugen, sobald Sie dünnes Haar oder kahle Stellen bemerken. Je früher Sie entgegensteuern, desto größer ist die Chance, dass Sie eine weitere Ausbreitung des Haarausfalls verhindern oder aufhalten können.

Wann beginnt der Haarausfall bei Männern - nützliche Gegenmaßnahmen

Sie sollten sich dem Problem stellen und so schnell wie möglich mit den Gegenmaßnahmen beginnen. Da nicht immer organische Ursachen vorliegen, ist es nicht notwendig, dass Sie sich mit dem Haarausfall einfach so abfinden. Schließen Sie zunächst alle anderen Ursachen aus. Stellen Sie Ihre Ernährung um und versuchen Sie, Stress aus Ihrem Leben zu verbannen. Ein schwerwiegendes Problem oder eine einschneidende Veränderung können dafür verantwortlich sein, dass die Haarwurzeln nicht mehr richtig versorgt werden. In der Folge fallen die Haare aus. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Follikel keine Haare mehr ausbilden können. Sie bleiben aktiv. Wenn sie wieder richtig versorgt werden, ist es theoretisch möglich, dass die Haare sich wieder ausbilden. Aus diesem Grund können Maßnahmen wie eine gesunde Ernährung und die Reduzierung von Stress hilfreich sein, um den Haarausfall zu verhindern.

Wann beginnt der Haarausfall bei Männern - Gegenseitig unterstützen

Nicht immer ist Haarausfall bei Männern ein Schicksal, mit dem Sie sich einfach so abfinden müssen. Versuchen Sie, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie ansetzen sollen, kann es hilfreich sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Sie erfahren, was anderen Männern geholfen hat, und können Antworten auf die Fragen "Wann beginnt der Haarausfall bei Männern?" bekommen. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie erfahren, wie andere Männer mit einem verstärkten Haarausfall umgehen und was genau geholfen hat. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, das Problem zu beseitigen. Probieren Sie unterschiedliche Optionen aus und geben Sie Ihre Erfolgserlebnisse an andere Betroffene weiter.

Warum Haarausfall bei Männern?

Warum sind Männer vom Haarausfall betroffen?

Viele Männer sind früher oder später von Haarausfall betroffen. Bei jedem zweiten Mann ab einem Alter von rund 50 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Haare ausfallen werden. Und bei fast einem Drittel der Männer ab 30 Jahren sind erste Anzeichen für einen Haarausfall zu erkennen. Als Hauptursache, warum Haarausfall bei Männern entsteht, sind drei Faktoren bekannt.

Eine genetische Veranlagung, das zunehmende Alter und männliche Hormone gelten als wesentliche Faktoren für den Haarausfall. Alle drei Faktoren tragen dazu bei, dass die Haarfollikel allmählich schrumpfen und das Kopfhaar im Laufe der Zeit immer feiner und dünner wird. Schließlich können aus den geschrumpften Haarfollikeln keine Haare mehr nachwachsen und das Haar wird stetig weniger. Hinzu kommen weitere krankheitsbedingte Ursachen und äußere Einflüsse.

Bei den ersten Anzeichen von Haarausfall ist der Besuch eines Hautarztes zu empfehlen. Der Arzt wird eine Reihe von Untersuchungen vornehmen, um die Ursache für den Haarausfall zu bestimmen und, falls erforderlich und möglich, eine geeignete Therapie einzuleiten. Haarausfall bei Männern kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen.

Arten von Haarausfall bei Männern

Bei krankhaftem Haarausfall werden von Experten vier verschiedene Arten unterschieden, von denen Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sein können. Hierzu zählen erblich bedingter Haarausfall, diffuser Haarausfall, kreisrunder Haarausfall und narbiger Haarausfall.

Erblich oder anlagebedingter Haarausfall zeigt sich in Form von Geheimratsecken oder als lichter werdendes Haar am Hinterkopf und am Scheitel. Bei diffusem Haarausfall fallen die Haare mehr oder weniger gleichmäßig über den gesamten Kopf verteilt aus. Kahle, runde und etwa münzgroße Stellen sind das Zeichen für kreisrunden Haarausfall und narbiger Haarausfall ist an kahlen und vernarbten Stelle erkennbar.

Erblich bedingter Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall tritt oft schon bei jungen Männern auf. Diese Art des Haarausfalls ist hormonell bedingt. In der Sprache der Mediziner wird der erblich bedingte Haarausfall als androgenetischen Alopezie bezeichnet. Meist sind in der Familie der Vater, Großvater oder auch deren männliche Geschwister von dieser Art Haarausfall betroffen. Die Ursache, warum Haarausfall bei Männern hormonell bedingt sein kann, ist eine gewisse Sensibilität oder empfindliche Reaktion der Haarzellen auf das männliche Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Das Hormon ist verantwortlich dafür, dass die betroffenen Haarwurzeln mitunter ganz absterben und kahle Stellen entstehen.

Bei Männern und Frauen ist der anlagebedingte Haarausfall die am häufigsten vorkommende Art von Haarausfall. Die Symptome unterscheiden sich bei Männern und Frauen jedoch. Anlagebedingter Haarausfall zeigt sich bei Männern vor allem durch einen unterschiedlich starken Haarverlust im Bereich des Hinterkopfs, der Stirn und im Bereich des Scheitels. Frauen verlieren Haare vor allem im Bereich des Scheitels.

Kreisrunder Haarausfall

Der Grund, warum Haarausfall bei Männern auch in Form von kreisrunden, kahlen Stellen auftreten kann, ist bis heute nicht zweifelsfrei bekannt. Zwar handelt es sich nach Ansicht von Fachleuten um eine sogenannte Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem die eigenen Haarwurzeln als körperfremd ansieht und deshalb abstößt. Warum es jedoch zu dieser Erkrankung kommt, ist noch nicht geklärt.

Diese Form des Haarausfalls ist für die meisten der Betroffenen besonders schockierend. Die Haare fallen meist innerhalb weniger Tage gleich büschelweise aus und es bleiben kahle Stellen zurück. Die kahlen Stellen sind gesäumt von kurzen, zur Spitze hin immer dünner werdenden Haaren, die als Ausrufezeichen-Haare bezeichnet werden. Etwa ein bis zwei Prozent aller Männer und Frauen leiden, so die Schätzung vieler Experten, im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal unter kreisrundem Haarausfall. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Junge wie alte Männer können gleichermaßen von kreisrundem Haarausfall betroffen sein.

Der kreisrunde Haarausfall ist oft erst der Anfang des Haarausfalls. Gelegentlich fällt den Betroffenen das gesamte Haupthaar, einschließlich der Augenbrauen, der Wimpern und den Haaren in der Nase und, in selten Ausnahmefällen, die gesamte Körperbehaarung aus. Zudem ist die Oberfläche der Fingernägel bei dieser Art des Haarausfalls sehr rau und uneben.

Eine wissenschaftlich nachgewiesen wirksame Therapie gegen den kreisrunden Haarausfall wurde bislang noch nicht entwickelt. Bei einem Drittel der Betroffenen wachsen die Haare an den kahlen Stellen jedoch innerhalb eines Jahres wieder nach.

Warum Haarausfall bei Männern diffus sein kann

Wenn Sie überall auf dem Kopf mehr oder weniger gleichmäßig und stetig Haare verlieren, handelt es sich in der Regel um einen sogenannten diffusen Haarausfall. Die Gründe, warum Haarausfall bei Männern in dieser Form auftreten kann, sind vielfältig. Häufige Ursachen sind Eiweiß- oder Eisenmangel und bestimmte Krankheiten, hohes Fieber und manchmal Diäten. Weitere Ursachen können

Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder ein Grippe
bestimmte Medikamente oder eine Chemotherapie
Vergiftungen und Umwelteinflüsse
eine Funktionsstörung der Schilddrüse oder
eine schwere Operation

sein. Um die Ursache für den diffusen Haarausfall herauszufinden, wird der Arzt Sie nach eingenommen Medikamenten fragen, Ihr Blut untersuchen und ein Trichogramm durchführen. Ein Trichogramm dient zur Charakterisierung und Quantifizierung der verschiedenen Typen von Haarwurzeln. Hierzu werden vom Arzt etwa 50 Haare aus der Kopfhaut gezogen und die jeweiligen Anteile der verschieden Formen der Haarwurzeln bestimmt. Auf diese Weise kann der Arzt die Wachstumsphasen der Haare beurteilen und eine Prognose für den weiteren Verkauf des Haarausfalles erstellen. Die meisten Grunderkrankungen, die dafür verantwortlich sind, warum Haarausfall bei Männern in dieser Formt auftritt, können oftmals relativ einfach behandelt werden. Wenn die Ursache für den diffusen Haarausfall behoben ist, wachsen die Haare in den meisten Fällen innerhalb von ein paar Monaten vollständig wieder nach.

Narbiger Haarausfall bei Männern

Der Grund, warum Haarausfall bei Männern mit einer Narbenbildung einhergehen kann, ist eine Entzündung der Haarstammzellen. Die Entzündung entsteht, bevor die Haare ausfallen. Durch die Entzündung werden die Haarfollikel zerstört, so dass die Haare ausfallen und nicht mehr nachwachsen. Das heißt, narbiger Haarausfall bei Männern ist, wenn die Haare ausgefallen sind, unumkehrbar. Zurück bleiben die Narben auf der Kopfhaut. Die Entzündungen der Haarstammzellen können verursacht werden durch

eine Hautschädigung und Verletzungen der Kopfhaut wie
Verbrühungen, Verätzungen oder Verbrennungen
bestimmte Autoimmunerkrankungen
Infektionen verursacht durch Pilze, Bakterien oder Viren
Tumore und Tochtergeschwulste

Je nach Ursache kann die Entzündung der Haarstammzellen mit geeigneten Mittel, wie Antibiotika, Kortisonsalbe oder antiviralen Präparaten gestoppt und eine vollständige Zerstörung der Haarfollikel verhindert werden. Gelingt es frühzeitig, die Entzündung einzudämmen, hält sich der Haarausfall in Grenzen.

Wo finden vom Haarausfall betroffene Männer Hilfe?

Für viele Männer bedeutet Haarausfall eine große psychische Belastung. Hilfe finden betroffene Männer zum Beispiel im ​Forum von haarsprechstunde-online.de​. Hier können Sie sich mit anderen austauschen und von den Erfahrungen anderer vom Haarausfall betroffener Männer profitieren.​